Das Schaffen von Duo Zikr ist in kein Musikformat einzuordnen. Den Kritikern gelingt es nicht, eine passende Nische für die Kunst zu finden.
"Nicht jeder, sogar großer Künstler hat eine Chance etwas Neues in der Kunst zu entdecken. Jedoch das ist die Tatsache, Duo Zikr ist originell und einmalig. Einige Fachleute behaupten, dass das eine neue Kunstgattung ist, und nennen diese Sinfoniegesang..."
Mikhail Sadtschikow, Smena
"...Künstlerische Fähigkeiten von Duo Zikr kann man mit vollem Recht als einmalig bezeichnen. Diese glänzenden Künstler verbinden Freiheit und scharfe Formen, die in allen Stilen: von orientalischen geistlichen Gesängen bis zum modernen Free-Jazz vorkommen. Sie kreieren Vielfältigkeit der Vokalausdrucksmittel und Klangfarbe... Der Vokalbereich von Silin und Tkachenko ist unglaublich, er überschreitet vier Oktaven und breitet von schwachhörbarem Geflüster bis gellendem Geschrei aus...."
Andrew Stewart,
Musikkritiker, London
"Zwei, ein Mann und eine Frau, betreten die Bühne, setzen sich gegenüber einander, machen die Augen zu, und in einem Augenblick beginnt ein Mysterium, das man nur sehr annähernd als Gesang bezeichnen kann. Es ist Musik ohne Wörter, ohne Noten und Melodie, in der nur eins zu erfahren ist, Beteiligung an Ungewöhnlichem. Das ist so kühn, dass ein neuer Zuschauer im ersten Augenblick absolut erstaunen wird. Und in diesem Erstaunen erinnert er sich an alles, was er über Halsgesang, Beschwörungen der Schamanen und andere Abzeichen esoterischer Kunst irgendwann gehört hat. Ungeachtet dessen wird weder eines, noch anderes sein. Darüber sagt man, das ist gleichzeitig „alles und nichts“.
Natalia Baklanowa,
"Delovoi Mir", 1997, Moskau
„…Das Duo von Olga Tkachenko und Igor Silin sah wie ein Energieklumpen hoher Spannung aus. Das war kein Gesang. Jeder Künstler wurde eine lebende Orgel, in der alle Seelensaiten auf das höchste angesprochen wurden. Zikr von Derwischen, der dem Schaffen von Olga Tkachenko und Igor Silin zugrunde liegt, ist keine Musikgenre, das ist rituelles Erlebnis, richtiges Gebet, Bitte an Gott um die Liebe.
Ist denn das Gebet zuzuschauen oder zuhören? Man kann Duo Zikr miterleben, indem man entweder an seinem Schaffen teilnimmt oder betrachtet. Genau das passierte in der Kirche: sakrales Ereignis. Dort entschwanden die Sänger mit eigenen Namen und Schicksalen von der Bühne, entschwand die Bühne selbst und die Zuschauer, entschwanden die Tempelwände, es blieb nur Tempel in der Seele und die ganze Welt ringsherum.“
Andrei Kudrjaschow,
Taschkent
«Die Stimmen klangen und bringen Aufgeregtheit… Unruhe, Erwartungen, Glaube. In die Tiefe aus der Tiefe des göttlichen spontanen Daseins in die Gegenwart. Eventuell vom Ort, wo wir ursprünglich kommen, wo wir uns fast nie befinden und wohin es so schwierig ist uns zurückzubringen. Olga und Igor trauen sich zu beweisen, dass Stimme eines der vollkommensten Musikinstrumente ist. Ihre Stimmen, wo sie klingen, durchdringen den Raum und übertragen in die Welt einen besonderen Zustand der Ewigkeit. Die Töne wandern ohne feste Regeln, voll von Herzlichkeit und ungewöhnlicher Klarheit. Durch Berührung mit der höchsten Realität, Verbindung mit der und Verklärung“.
Janna Dudinskaja
Israel
"Gesang von Duo ist so außerordentlich, dass es in keinen Rahmen der gewöhnlichen europäischen und selbst orientalischen Traditionen einzuordnen ist. Diese Kunstgattung haben die Zuschauer noch nicht erlebt. In der Konzerthalle herrscht etwas, was nicht sofort zu erkennen ist, aber was den ganzen Menschen rückhaltlos verlangt… Die Sänger können das wichtigste, sie reißen die Zuschauer, berühren und erobern ihre Seelen, bringen diese zur Katharsis, reinigen mit dem Feuer der Kunst, die berechtigt ist, sich in den besten Hallen der Welt anzukündigen".
Tamara Smorjakowa, Sängerin, Vokalpädagoge
der St. Petersburger Theaterakademie
"...Außer dynamischer Improvisation, die den Zuschauer lässt, einmaliges Erlebnis zu erfahren, eröffnete sich andere Seite von Duo Zikr. Das ist sinnverwirrende Spannung in den Stimmen selbst in der Art der Darbietung der Sänger..."
Jim Bessman,
Sonderkorrespondent der Zeitschrift "Billboard", New-York
"Die Stimme einer Frau und eines Mannes wirken mit nichtvoraussagbarer Freiheit ohne Einschränkungen in Melodie und Harmonie zusammen. Das sind die Stimmen des facettenreichen, fliehenden, ewigen Lebens, über das wir alles und nichts wissen. Klage. Geschrei. Seufzer. Jammergeheul. Geschwirr. Flehen. Gebet. Liebesmantra. Intrigen der Leidenschaften. Auszuge der Motive. Die entstehen aus nichts und gehen nirgendhin. Flug der Töne. Konzentration. Ausbreitung. Raum ohne Zeit. Zeit außer Raum.
Verschmelzung der Zeit und des Raumes: Yin und Yang."
Gerge Levin,
USA
«Ohne kein einziges Wort, ohne Begleitmusik wirken starke zauberhafte Stimmen, die die empfindlichsten Saiten der Menschenseele streicheln. Atemlos lauschen Zuschauer die Aufführung… Duo Zikr ist eine besondere Art der geistlichen Kunst, die in keine Musikgenre einzuordnen ist, und ihr unangreifbarer Wert besteht in der Universalität. Jeder Mensch, unabhängig von der Nationalität und Angehörigkeit an eine oder andere Tradition kann die ganze Welt wahrnehmen".
Tatjana Songailo,
«Echo Litvy», 1995
«…Musik von Duo Zikr ist die Suche nach einer Urmelodie, die alle andere zur Welt bringt… Jeder hört in dessen Liedern persönliches: einer sakrale Motive, anderer Avantgarde und modernes Jazz… Ihre Stimmen vibrieren und aus der Vibration entsteht der Musikraum. Sie brauchen keine Musikinstrumente, denn es gibt kein besseres Instrument als eigene Seele. In ihren Liedern leben Atemzug, Gedanken und Stimmung jedes Zuschauers in der Halle“.
Alexei Strigin,
Journalist, Sankt-Petersburg